Gute Zahnärzte in Regensburg

Zahnärztliche Hausbesuche – was geht?

Wer Zahnbeschwerden hat, jedoch aufgrund von Krankheit oder hohem Alter den Weg in die Zahnarztpraxis nicht auf sich nehmen kann, muss nicht verzweifeln. Viele Zahnärzte sind zu einer mobilen Behandlung bereit und kommen direkt zu den Patienten nach Hause. Jedoch sind die Behandlungsmöglichkeiten bei einem Hausbesuch beschränkt.

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Was kann in den eigenen vier Wänden behandelt werden?

Wenn aufgrund von Erkrankungen oder hohem Alter der Weg in die Zahnarztpraxis ein fast unmögliches Unterfangen darstellt, besteht die Möglichkeit, die zahnärztliche Versorgung in die eigenen vier Wände zu holen. Für viele Zahnärzte ist es ein Leichtes, ihre Behandlung auch außerhalb der Praxis durchzuführen – Grund dafür ist eine mobile Behandlungseinheit. Trotz moderner Hilfsmittel und Technik können bei Hausbesuchen nur kleinere Beschwerden behoben und Untersuchungen von Zähnen, Zahnfleisch und Kiefer durchgeführt werden, durch diese die Notwendigkeit einer weitergehenden Behandlung ermittelt werden kann. Auch zahnerhaltende Maßnahmen, kleinere Zahnbehandlungen oder eine akute Schmerzbehandlung sind im eigenen Wohnraum möglich. Dazu zählen beispielsweise die Behandlung der Mundschleimhaut, die Entfernung von Zahnbelägen und Zahnstein sowie Zahnschmelzbehandlungen. Außerdem können Sitz und Halt von Prothesen überprüft und gegebenenfalls notwendige Reparaturen vorgenommen werden.  Ebenso im Rahmen des Möglichen ist die heimische Schulung und Unterweisung des Pflegepersonals oder pflegender Angehöriger – dies ist vor allem bei der Behandlung in einem Pflegeheim von Vorteil. Bei größeren Problemen sollte jedoch in allen Fällen eine Praxis aufgesucht werden, da der Zahnarzt oft auf technische Unterstützung angewiesen ist, die ausschließlich in der Praxis vorhanden ist.

Hausbesuche werden allerdings nicht von jedem Zahnarzt angeboten. Informationen zur zahnmedizinischen Behandlung in den eigenen vier Wänden können von den Krankenkassen, den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, Zahnärztekammern  oder direkt vom Zahnarzt eingeholt werden.

Was übernimmt die Krankenkasse?

Ob der Anspruch auf einen Hausbesuch des Zahnarztes besteht, sollte im Vorfeld mit der Krankenversicherung abgeklärt werden – eine selbstverständliche Kostenübernahme existiert hier aus Krankenkassensicht nämlich nicht. Wenn nach einem Hausbesuch eine Weiterbehandlung in der Praxis von Nöten ist und der Patient mittels Fahrdienst oder Krankentransport von A nach B transportiert werden muss, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen den Großteil der Kosten für diese Fahrt. Voraussetzung hierfür ist jedoch die Verordnung des Hausarztes. Mit einer Selbstfinanzierung von zehn Prozent muss der Patient jedoch in der Regel immer rechnen.

Beratung durchs Telefon

Bei allgemeinen Fragen rund um die Zahn- und Mundgesundheit kann bei vielen Zahnärzten auch eine Telefonsprechstunde in Anspruch genommen werden. Durch die Leitung können Sorgen zu vermuteten Behandlungsfehlern oder Fragen über Gewährleistungen auf zahnmedizinische Behandlungen geäußert werden. Die Telefonberatung ergänzt in vielen Praxen die zahnärztliche Behandlung vor Ort.

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Bild: Krakenimages.com - Bigstock
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