Gute Zahnärzte in Regensburg

Zähne beim Sport schützen

Bei Profi-Boxer gehört er obligatorisch dazu: der Zahnschutz. Bei den meisten anderen Sportarten jedoch wird meist nicht an die Zähne gedacht. Doch auch im klassischen Sport können Gefahren für die Zähne bestehen. So können Sie im  Notfall reagieren und ihre Zähne beim Sport schützen.

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Bei jeder Sportart gilt: Je gefährlicher und extremer der Sport ist, desto gefährlicher ist er auch für die Gesundheit. Das gilt auch bei den Zähnen. Denn besonders bei Sportarten mit hohem Verletzungsrisiko ist auch die Gefahr für Schäden an den Zähnen groß. Besonders bei Trendsportarten wie Snowboard, Skateboard oder Mountainbiking sind Stürze vorprogrammiert. Doch bei Stürzen auf das Gesicht können schnell kleinere Ecken aus den Zähnen abbrechen, oder sogar ganze Zähne herausfallen. Die Folgeerscheinungen solcher Sportverletzungen im Zahnbereich sind oft lebenslang sichtbar und führen zu weiterem frühzeitigen Zahnverlust. Deswegen sollte bei jeder Sportart, bei der ein erhöhtes Zahnverletzungsrisiko besteht, ein Zahnschutz getragen werden.

Aber auch bei den klassischen Mannschaftssportarten besteht durch den Körperkontakt, der das Spiel ausmacht, eine hohe Verletzungsgefahr. Besonders betroffen bei den Sportunfällen: die oberen Schneidezähne, die ca. 80% der Unfälle in diesem Bereich ausmachen. Aber nicht nur Sport kann die Zähne negativ beeinflussen, sondern auch umgekehrt: Bei Leistungsportlern wurde festgestellt, dass eine schlechte Zahngesundheit die Leistung beeinträchtigen kann. So wurde bei einer Befragung von 300 Spitzensportlern herausgefunden, dass vieler der Athleten unter schlechten Zähnen leiden. Die schlechte Zahngesundheit kann Infektionen und Schmerzen auslösen und so die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Deswegen sollten auch Sportler auf gesunde Zähne achten.

Zahnärzte empfehlen daher, bei Trendsportarten oder solchen mit hohem Körperkontakt einen Zahnschutz zu tragen. Dieser besteht aus Kunststoff, der über die Zähne im Oberkiefer gestülpt wird, dort das Zahnfleisch bedeckt und gleichzeitig durch Einstülpungen den unteren Zahnbogen Halt bietet. Ein solch einfacher Mundschutz kann in jeder Sportabteilung eines Kaufhauses oder im Internet bestellt werden. Für einen angepassten Zahnschutz, der mehr Sicherheit bietet, sollte jedoch ein Zahnarzt aufgesucht werden.

Wenn es trotz Vorsichtsmaßnahmen trotzdem mal zu einem Unfall kommen sollte, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Wenn ein Stück Zahn rausgebrochen sein sollte, oder sogar ein ganzer Zahn das Weite gesucht hat, dann sollte das Überbleibsel nicht an der Zahnwurzel, also dort wo es abgebrochen ist, angefasst werden. Das Stückchen sollte an der Zahnkrone, also am außenliegenden Bereich berührt werden. Wichtig ist ebenfalls, dass der abgebrochene Zahn nicht abgespült, also gereinigt werden sollte. Die beste Möglichkeit ist, falls keine sterile  Zahnaufbewahrungsbox zur Hand ist, den Zahn in kalter H-Milch oder einer Kochsalzlösung zu lagern. Denn dank moderner Behandlungsmöglichkeiten, ist es heutzutage für Zahnärzte wesentlich leichter, abgebrochene Zähne wieder anzusetzen oder zu erneuern.

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Bild: Dirima / BigstockPhoto
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